Kos: Sightseeing in der Inselhauptstadt

Eine Platane mit mehr als 2.400 Jahren Alter? Ja, die gibt es auf Kos. Gepflanzt von Hippokrates, der in ihrem Schatten seine Schüler lehrte. Klar, wir wissen, dass ein Baum nicht so alt werden kann. Aber dafür haben die Griechen eine Erklärung parat, die überaus schlüssig ist (wenn man daran glauben mag wie wir). Immer wenn eine Platane an ihrem Lebensende angelangt war, trieb einer ihrer Samen zu einem neuen Baum heran. So ist es heute die Ur-Ur-Enkelin, die auf 500 Jahre geschätzt wird, zu der heute alle Touristen in Kos strömen.


Mitten in der Altstadt unweit der Festung befindet sich jener alte Laubbaum, der weit über Kos Berühmtheit erlangte und zu jeder Stadtbesichtigung dazu gehört. Imposant und ausladend ist er, unten massiv mit einem Gerüst gestützt. Innen schon hohl. Umzäunt. Sicher zu seinem eigenen Schutz, damit keiner auf diesem Monument herumklettert, aber auch zum Schutz der Besucher. Er schaut schon sehr zerbrechlich aus. Aber dennoch, wenn du in Kos bist, gehört es schlichtweg dazu, hierher zu kommen! Auf einer Seite der Platane siehst du den Reinigungs-Brunnen. Bis zum Erdbeben war er von einer Kuppel überdacht.

Link: Platane


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Direkt am Meer siehst du dieses spannende Objekt!

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Was für ein Ausblick! Kos Stadt!

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Die Platane von Hippokrates, Tausende Jahre alt!

Über eine malerische Steinbrücke gelangst du direkt von diesem Platz direkt zur Festung Nerátzia. Du kannst sie gratis besuchen und so einen Einblick in diese imposante Anlage gewinnen. In früherer Zeit war sie einer Insel gleich der Stadt vorgelagert. Zur Zeit der italienischen Besatzung wurde der Wassergraben zugeschüttet. Heute siehst du unter der Brücke eine Palmenallee. Die Anlage bietet dir herrliche Ausblicke auf den Hafen und das Meer. Beim Erdbeben 2017 wurde Teile zerstört. Es ist aber dennoch eine wirklich imposante Anlage!


Oft sind Rathäuser zwar hübsch anzusehen, aber man kann sie nur von außen bewundern. Hier in Kos empfehlen wir dir, hinein zu gehen und den Innenhof zu bewundern. Es ist ein überaus spannendes Gebäude und gleich in nächster Nähe zur Platane. Erbaut wurde es von den Italienern.


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Viel zu besichtigen gibt es in der Festung Nerátzia.


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Auch wenn es klassisch touristisch ist, wir lieben so was!

Der Hauptplatz von Kos ist der Eleftherias Square - der Platz der Freiheit. Entstanden ist dieser große Platz im Herzen von Kos durch das starke Erdbeben 1933. An seiner Nordseite befindet sich das Archäologische Museum. Exakt gegenüber ist die Markthalle, als Mix aus orientalischen und italienischen Elementen 1934 errichtet. Du suchst noch ein kleines Mitbringsel? In der Markhalle findest du eine Vielfalt von Gewürzen über Süßes bis hin zu Kosmetika. Aber auch wenn du kein Geschenk brauchst, geh unbedingt hinein! Die Defterdar Moschee liegt an der linken Seite des Platzes, wenn du Richtung Markthalle schaust. Ihr Minarett stürzte beim Erdbeben 2017 ein.

Link: Hauptplatz


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Hier findest du kleine Souvenirs und viele Leckereien!
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Du bist hier mitten in der Altstadt mit seinen vielen Tavernen und Geschäften. Unser Tipp ist, lass dich treiben. Es ist nicht besonders groß, du kannst dich nicht wirklich verirren. Wenn du am Hafen der Straße weiter folgst, dann kommst du zu einem der beliebtesten Fotomotive von Kos. Es ist der lieblich blau-weiß gestaltete Aufgang zu einem Lokal.

Hier der Link zu diesem Fotomotiv: griechische Gasse

Wir dachten, das wäre eine ganz normale Gasse irgendwo in der Altstadt. Aber der Pfad bringt dich zu einer Taverne. Du kannst in dieser griechischen Idylle einkehren!

Wenn gerade viel los ist hier, dann warte mit deinem Foto einfach ein wenig ab. Mit ein bisschen Geduld hast du freie Sicht aud dieses Schmuckstück!


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Was verbindest du mit Griechenland abgesehen von blauem Meer, Tavernen und hübschen Gassen? Klar, Ausgrabungen! Die findest du in Kos gefühlt an jeder Ecke. Die beeindruckenste mitten in der Stadt ist Antike Agorá. Es ist ein riesengroßes Ruinenfeld, das du einfach so besuchen kannst. Es war in der Antike ein Versammungs- und Markplatz. Es ist etwas unübersichtlich, Schautafeln gibt es nur auf Englisch und Griechisch. Bist du historisch sehr interessiert, dann empfehlen wir dir, dich schon vorab einzulesen, damit du das Gelände besser zuordnen kannst.


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Bäume, so ausladend, dass sie einem ganzen Platz Schatten spenden. Das beeindruckt uns sehr in Griechenland. Herrliches Mikroklima darunter und eine Frische, die man hier nicht erwarten würde. Da sollte so mancher österreichische Städteplaner mal auf eine Exkursion herkommen. Natürlicher Schatten, was kann es Besseres geben.


Tipps für deine Anreise nach Kos Stadt:


Wir sind gerne mit dem Rad unterwegs (besonders in der Ebene wie hier). Das ist ein Grund für die Wahl unseres Hotels nur rund fünf Kilometer von Kos Stadt entfernt. Es gibt hier unzählige Verleihstellen für Räder, Roller, Buggys und Autos.


Pro Tag kosten unsere Räder fünf Euro, wobei wir über unser Hotel einen Rabatt bekommen. Besonders fein ist, dass es bis in die Stadt einen Radweg gibt. Wir parken die Räder beim Hafen und gehen ab dort zu Fuß weiter!


Alternativ fährt ein Bus mit einer Haltestelle direkt vor dem Hotel in die Stadt. Ebenso sehr bequem!


Ein Auto zu mieten macht Sinn, wenn du von weiter weg kommst. Es gibt einige Parkplätze, einen davon findest du im Link. Es macht keinen Sinn direkt in die Altstadt zu fahren aus unserer Sicht. Hier ist alles so überschaubar, dass du dir viel Stress ersparst, wenn du auf einem der Parkplätze bleibst und zu Fuß weiter in die Altstadt gehst.


Ein Hop-On-Hop-Off-Bus fährt wie in den großen Metropolen auch in Kos. Bei unserem Hotel war seine Tour angeschrieben. Aus unserer Sicht macht es nur dann Sinn, wenn du keine Inselrundfahrt planst, aber zum großen Tempel, dem Asklepieion, möchtest. Wir kommen dort mit unserer Rundfahrt vorbei.

Falls du selbst mit dem Auto zum Asklepieion fahren möchtest, hier der Link.

Es ist eine gewaltige und sehr beeindruckende Ausgrabungsstätte! Die bedeutenste der Insel! Mehr dazu im Artikel zur Inselrundfahrt!