Fuerteventura: Ausflug Morro Jable – zahlt sich ein Besuch aus?

Ein Ortskern mit dem Charme eines Fischerdorfes, breiter gelber Sandstrand und als idyllische Draufgabe noch der Leuchtturm – ja, Morro Jable im Süden Fuerteventuras zählt zu recht zu den liebsten Ausflugszielen. Fünf Gründe, warum du Morro Jable einen Besuch abstatten solltest!

Kirche bei Morro del Jable auf Fuerteventura
In Morro Jable lässt sich das ursprüngliche Fischerdorf erspüren!

El Matorral, der Strand


Fast drei Kilometer lang und 60 Meter breit, feinster gelber Strand und davor, der türkis-grüne Atlantik. Hier lässt sich entspannt dahin spazieren, die Füße und auch mehr ins Wasser zu strecken oder einfach nur zu sitzen und zu träumen.

Morro Jable, Sandstrand, Urlaubsort, Fuerteventura, Ostküste
Ein herrlich breiter Sandstrand - entlang von Morro Jable, Herrlich!

Am südlichen Ende, wo das Strand in die schwarzen Klippen übergeht, schlagen die Wellen auf die Felsen, die dir herrliche Fotomotive und Eindrücke bieten. Hier spürst du die wilde Seite des Atlantik, der ja auf der Ostseite Fuerteventuras sanft ans Ufer gleitet. Richtung Norden kannst du so richtig dahinschlendern, Plätze zum Sonnenbaden findest du viele. Es ist so viel Platz durch die Breite des Strandes, dass es sich überhaupt nicht nach Touristen-Hochburg anfühlt, herrlich!


Der Leuchtturm, el Faro del Matorral


Ja, du findest ihn auf vielen Postkarten und der Begriff „Postkartenidylle“ passt einfach perfekt. Der Leuchtturm von Morro Jable begleitet dich bei dem Strandspaziergang Richtung Norden und ist somit dein Ziel. Mitten im Sand ragt er in den Himmel, als wäre er als Fotomotiv erbaut. Apropos erbaut: erst 1996 wurde er in Betrieb genommen, um Schiffe vor dem flachen Ufer zu warnen. Mit seiner Höhe von 62 Metern ist er das größte Leuchtfeuer von Fuerteventura.

Der Leuchttrum von Morro Jable auf Fuerteventura
Schaut fast ein bisschen nach Nordsee aus, oder?

Spitze des Leuchtturmes von Morro Jable
Wir lieben Leuchttürme – jeder eine kleine Persönlichkeit!

Morro Jable, Fuerteventura, Leuchtturm
Mitten im Sand plus viel, viel Himmel! Herrlich!

Der Historische Stadtkern von Morro Jable

Morro Jable ist eine kleine Stadt, in der viele Häuser im klassischen Weiß gestrichen sind. Im historischen Zentrum gibt es eine Fülle an Läden und Lokalen, die zum zum Bummeln, Einkaufen und Einkehren einladen.

Auf dem Hügel befindet sich die Kirche Nuestra Señora del Carmen. Der kleine Aufstieg zahlt sich aus – ein herrlicher Blick auf die Stadt, den Hafen und die imposanten Strände eröffnet sich!


Morro Jable, Kirche, Ostküste, Fuerteventura
Ein paar Schritt hoch auf den Hügel - dort ist die Kirche von Morro Jable.

Skulpturen, Skulpturen – schau genau!


Schon aus dem Bus stechen sie uns ins Auge – die Skulpturen an der Strandpromenade. In der Altstadt und eigentlich immer mal wieder, wenn du um die Ecke kommst, steht oder sitzt „jemand“ herum.



Auf den Kanaren gibt es häufig Bronzestatuen, wichtige Personen, Feste oder Sportarten eines Dorfes sind so verewigt. Hier in Morro Jable treffen wir mal einen sitzenden Mann, einen der mit Hund ins Meer blickt und vieles, vieles mehr. Die Skulpturen passen hervorragend ins Stadtbild und sind so genial platziert, dass es Spaß macht, die Augen nach der nächsten offen zu halten. Falls du den Mann mit Hund an der Strandpromenade entdeckst – es ist der Deutsche Bundeskanzler Willy Brandt.

An der Strandpromenade entlang der Straße findest du unterschiedlichste Skulpturen, die gänzlich verschieden aus Metall gestaltet sind. Sie stammen vom Internationalen Skulpturen-Symposium. Im Gegensatz zu den Bronzestatuen sind sie abstrakt und aus vielen einzelnen Teilen gestaltet – ebenso spannend, wenn auch gänzlich anders. Beeindruckend ist das Walskelett – es leuchtet richtig zur Straße herüber!


Wandern – los geht’s!


Der vierte Grund für einen Ausflug nach Morro Jable ist das Wandern. Du kannst bei Ebbe (!) bis zur Costa Calma Richtung Norden wandern. Bei Flut ist diese Tour nicht möglich, da manche Felsen unter Wasser liegen. Es sind rund 20 Kilometer, die du überbrücken musst.

Die zweite geniale Tour führt dich zum Leuchtturm Faro de Jandia, einem weiteren Leuchtturm. Hier gilt es 19 Kilometer zu überbrücken, die durch herrliche für Fuerteventura so typische Landschaft führen. Da du diese 19 Kilometer nur eine Richtung meinen, musst du für diese Tour bestens gerüstet sein oder mit dem Taxi zurückfahren. Alternativ kannst du dich in der Früh ans Ziel bringen lassen und ganz entspannt zurück gehen. Wir selbst bevorzugen bei solchen One-Way-Touren diese Variante, dann sind wir nicht vom Erreichen eines Taxidienstes oder vom Handyempfang abhängig.

Es gibt noch zahlreich weitere Wandermöglichkeiten in die Berge westlich des Ortes – hier kannst du dich auch von den Höhenmetern her so richtig austoben!


Morro Jable perfekt mit dem Bus zur erreichen!


Von der Costa Calma bringen dich Busse um wenig Geld direkt in den Ort – die Linie 5 verkehrt zwischen der Costa Calma und Morro Jable. Einfach entspannt einsteigen und bis zum großen Parkplatz in der Altstadt fahren. Dann diese genussvoll durchstreifen und zum Strand hinunter schlendern. Baden, Einkehren oder weiter zum Leuchtturm gehen.

Knapp vor dem Leuchtturm ist ein kleines Strandcafé – hier geht ein Weg zur Hauptstraße hoch. Da kannst du, wenn du möchtest bei der Rückfahrt wieder in den Bus einsteigen. Abgesehen von der Nummer 5 fahren auch weitere Linien Richtung Costa Calma – am besten du informierst dich vorab unter diesem Link, welcher Bus für dich und deinen Urlaubsort passt.