Alpen wandern: Schneeberg - Kaiserstein - Klosterwappen

Immer wenn wir auf einem Berggipfel in Niederösterreich stehen, halten wir Ausschau nach ihm. Der Schneeberg am Rande der Alpen ist mit seinen 2075 Metern Höhe der höchste Berg von Niederösterreich. Gemütlich kannst du mit der Schneebergbahn, dem Salamander, bis zum Bergbahnhof fahren und von dort aus erst Kaiserstein und dann Klosterwappen erwandern!


Diese Rundwanderung ab Bergbahnhof ist ein wenig über sieben Kilometer lang. 300 Höhenmeter musst du überwinden. GPS brauchst für diese Tour wirklich keines, einfach dem Weg nach hinten folgen und schon nach dem ersten kleinen Aufstieg seitlich vom Waxriegel kannst du das Klosterwappen links und rechts die Fischerhütte am Kaiserstein sehen.


Noch gut können wir uns an unseren ersten Besuch hier mit unseren Kindern erinnern. Ja, wir waren beide schon erwachsen, als es das erste Mal auf den höchste Berg Niederösterreichs ging. Von der Bahn ausgestiegen, entdeckte die Buben das Gipfelkreuz gleich dahinter auf der Anhöhe. Schnell hinauf gelaufen, wer ist der erste oben? Juhu, der Schneeberg-Gipfel ist erreicht.


Tja, eben nicht. Das ist der 1888 Meter hohe Waxriegel. Aber du kannst schon mal das erste Gipfelkreuz der heutigen Tour angreifen! Oder aber du gehst unter ihm auf der linken Seite vorbei nach hinten. Nach einer Kehre kommt das Damböck-Haus.


Wenn du nicht zu gut zu Fuß bist oder aber du mit der Familie unterwegs bist und nicht alle den Gipfel erklimmen wollen oder können, das Damböck-Haus hat eine herrliche Sonnenterrasse. Von hier siehst du den Gipfel und hast ein herrliches Bergpanorama vor dir! Der Weg bis hierher ist breit und gut zu gehen. Adäquates Schuhwerk empfehlen wir dir aufgrund des unebenen Untergrundes dennoch!


Für geht es aber weiter nach hinten. Im Ochsenbogen trennen sich die Wege. Links führt der Pfad über einen leichten Steig zum Gipfel. Bleibst du auf dem breiten, dann gelangst du zuerst zum Kaiserstein mit der Fischerhütte. Die Steigungen sind hier sanfter und es ist der leichtere Anstieg.


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Gemütlich geht es für uns heute mit der Schneebergbahn hinauf.
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Was für eine Aussicht! Schau mal, ein Nebelmeer liegt im Tal.
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Großteils geht es auf bequemen Wegen dahin.
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Was für ein Tag mitten im November! Herrlich!
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Gipfel und Fischerhütte in Sichtweite.
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Der letzte Abschnitt vor dem Kaiserstein und der Fischerhütte
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Überwältigend, das Panorama und der heutige Tag am Schneeberg.

Diesmal wählen wir diese Variante. Warum? Heute, an einem Novembertag unter der Woche ist sehr viel los am Schneeberg. Wir hätten ja mit halbvollen Zügen gerechnet, aber nein, viele Wanderer nutzen das schöne Wetter für eine Tour auf den höchsten Berg des Landes. Und da haben wir nun schlichtweg Sorge, dass auch die Hüttenwirte mit weniger Gästen gerechnet haben. Einkehren und eine warme Mahlzeit genießen möchten wir aber auf jeden Fall!


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Gehört dazu, der Besuch auf der Berghütte. Heute in der Fischerhütte!

Heute ist herrlich warmes Wanderwetter, fast schon Mitte November und so ein Tag. Der Schnee in den Schattenlagen zeigt uns aber, dass der Berg seinen Namen zu recht trägt. Ja, hier fällt früh der erste Schnee und er bleibt auch lange liegen. Gerald und Quellen, das kennst du sicher schon, immer muss er kosten. Nicht immer gut für seinen Bauch, aber er kann halt nicht nein sagen. Nicht anders verhält es sich mit dem Schnee. So auch hier, eine Verkostung im Ochsenbogen und eine am Gipfel. Jedes herrlich frisch!


Die Terrasse der Fischerhütte liegt wunderbar in der Sonne. Der Wind ist nun jedoch stärker und so wählen wir die Gaststube. Viel los, klar, bei so einem Sonnentag mitten im Herbst.


Über einen leicht verschneiten Hang gelangen wir zum Gipfel. Doch schon rutschig, so ein wenig angetaut und darunter gefroren. Wanderstöcke wären gut gewesen, nur die liegen mal wieder zu Hause. Im Winter sind sie fester Bestandteil unserer Wanderausrüstung. Der Wind ist nun doch recht frisch, so ist unser Aufenthalt beim Gipfelkreuz nur von kurzer Dauer.


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Das erste Eis und der erste Schnee, Gerald im Glück!
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Ein bisschen Schnee am Weg zum Gipfel.
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Hinunter geht es auf einem leichten Steig.
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So klare Farben, der Herbst, wie wir ihn lieben.
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Noch ein Blick zurück zum Klosterwappen und dem Kaiserstein.
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Der Salamander gehört zu unseren Lieblings-Zügen. So niedlich, die Zahnradbahn auf den Schneeberg.

Der Abstieg liegt direkt hinter den hässlichen Sendern. So schade, dass die den Gipfelbereich entstellen. Das tut uns in der Seele weh, wie kann man nur so etwas ein paar Meter neben dem Gipfel montieren.....


Ein schöner, einfacher Steig bringt uns wieder zu jener Kreuzung, wo sich die Wege teilen. Zurück zur Bergstation ist es nur mehr ein kurzes Stück. Hier unten ist es wieder angenehm warm. Was für ein November-Tag!


Mit der Schneebergbahn fahren wir hinunter ins Tal, auf der Heimfahrt wird es schon dunkel. Ja, die Zeitumstellung gilt es ab jetzt zu beachten. Diese Stunde hat es in sich, früh kommt die Dämmerung.


Kurzfassung der Wanderung Schneeberg - Kaiserstein - Klosterwappen


Weglänge: 7,26 km

Höhenmeter Anstieg: 298 hm

Durchschnittliche Gehzeit: 2:36 - bedenkt hier immer, dass dies die reine Gehzeit ohne Pause ist! Am besten mal mit diesen Werten (und genügend Pufferzeit) vergleichen und so seine eigene Durchschnittszeit berechnen, kann schneller, aber natürlich auch langsamer sein!


Schwierigkeit: Du bist auf dem höchsten Berg von Niederösterreich. Auch wenn die meisten Wege breit und gut sind, ist gutes Schuhwerk Pflicht. Der Abstieg vom Gipfelkreuz ist ein leichter Steig.

Kondition: nur an die 300 Höhenmeter und die recht gemütlich. Wenn du mit der Schneebergbahn herauf kommst, dann ist der Gipfelsieg mit ein bisschen Willen und normaler Kondition gut zu schaffen.


Markierung: so was von einfach, du musst nur den Weg nach hinten gehen. Dann siehst du dein Ziel!


Parken: Parkplatz bei der Schneebergbahn

Link: Parkplatz

Öffentliche Anreise: Mit dem Zug nach Wiener Neustadt und von dort mit der Regionalbahn nach Puchberg.

Link: ÖBB


Landschaft/ Erlebnis/ Fotografie: Bergerlebnis pur.


Einkehr/ Rast: Fischerhütte am Gipfel, Damböckhaus am Weg und Gasthaus beim Bahnhof. Unten im Tal weitere Gastro. Du hast die Qual der Hüttenwahl.

Unser Tipp: am Berg haben wir immer eine zumindest kleine Jause mit zur Sicherheit, falls die Hütten warum auch immer doch geschlossen sind.


Längere Touren: du möchtest nicht mit der Bahn auf den Berg fahren? Kein Problem, direkt von Puchberg führt dich ein bestens markierter Wanderweg bis zum Bergbahnhof. Du kommst dabei bei zwei weiteren Hütten vorbei, der Hengsthütte und der Haltestelle Baumgarten. Hier kannst du auch in den Zug einsteigen, falls du doch nicht mehr bis zum Gipfel gehen magst.


Wunderschön ist der Aufstieg von hinten, wo der Sessellift startet. Hier kommst du zuerst zur Sparbacherhütte und folgst dann dem Fadensteig. Direkt beim Kaiserstein erreichst du im Anschluss den Schneeberggipfel. Du musst bei dieser Variante ein Auto versetzen oder mit dem Taxi wieder hinfahren. Bedenke, dass es eine längere und auch anstrengendere Tour ist. Perfekt für lange Tage!


Links zur Gastronomie, Übernachtung und mehr


Der Salamander: Schneebergbahn

Zahlt sich voll aus, wenn du gerne in Niederösterreich unterwegs bist: NÖ Card


Die Hütten rund um den Schneeberggipfel:

Fischerhütte Tipp: hier kannst du auch übernachten!

Damböckhaus

Hengsthütte

Haltestelle Baumgarten


Die Unterkünfte in Puchberg: Übernachten

Restaurants und Gasthäuser in Puchberg: Einkehren